Ableton Handschuh

6. Februar 2013

Die britische Musikerin Imogen Heap stellt auf der Wired 2012 einen vom M.I.T. entwickelten Handschuh vor, mithilfe dessen man das Programm Ableton kontrollieren kann. Letztlich geht es bei dem Handschuh darum, durch Bewegungen der Hand, der Arme oder des gesammten Körpers durch den Raum, verschiedene Klänge und Effekt-Parameter, die sonst mittels Tasten, Dreh- oder Schieberegler verändert würden, zu steuern. Die Performance hat was von modernem Tanz. Sie verwendet zunächst viel Zeit zur Erklärung des Handschuhs und führt schliesslich das Stück „Me The Maschine“ aus Ihrem letzten Album auf.

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(was mach ich wohl genau jezt in 10 Jahren??? – naja – es könnte z.B. so aussehen:)

Samstag, 22.7.2019 – 23:21 Uhr

Ich bin vollkommen durchgeschwitzt. Die Show war anstrengend – ich bin halt auch nicht mehr der jüngste! Dabei hält es einen doch recht fit jeden Abend auf der Bühne den Clown zu machen, zumindest körperlich.

Geistig bin ich erschöpft. Immer kurz vorm Burnout … jeden Tag eine andere Stadt, doch davon sieht man nicht viel. Man hängt die meiste Zeit im Tourbus um rechtzeitig auf der nächsten Bühne anzukommen – Touren ist öde und langweilig – nur der Gig selber ist immer noch etwas besonderes. Dafür leben wir.

Sicherlich, das ging den Bands vor 10 Jahren auch schon so. Doch damals war der Druck noch nicht ganz so groß.

Seit die Musikindustrie sich selbst den Todesstoß versetzte ist aber die Tour (fast) die einzige Möglichkeit mit der Musik noch Geld zu verdienen.

Touren und Merch,- die Alben die man produziert sind reine Werbung.

Merch wird man auf Tour noch am besten los. Aufgekratzt vom Konzert kaufen die Kids halt am ehesten Shirts, Caps und was sonst so angeboten wird.

Die echten Nostalgiker unter ihnen nehmen auch mal unser neustes Album mit.

Tja ich vermisse die guten alten CDs (oder gar LPs!)- mit den neuen Tonträgern konnte ich mich nie so recht anfreunden. Diese ganzen „Chipheads“ sind mir auch nicht geheuer – sich mit 16 eine Datenbuchse in die Schläfe pflanzen? Musik direkt digital in das Gehirn laden? Das überlasse ich lieber der „Jugend von heute“.

Wenigsten die Hallen und Clubs in denen wir spielen haben sich in all den Jahren kaum geändert.

Ein Prinzip das heute genauso gut funktioniert wie früher. Ein paar Typen machen auf der Bühne Zirkus, und die Kids davor…. das ist der eigentliche Spaß. Wie ich schon sagte: dafür leben wir.