How much do music artists earn online?

via http://www.informationisbeautiful.net/2010/how-much-do-music-artists-earn-online/

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Es wurden ja schon verschiedene Beiträge zu diesem Thema geposted …

http://www.arte.tv/de/mit-der-fun-music-objekte-haben-eine-seele/7282782.html

Zukunft des Punks?

5. Februar 2010

der allseits beliebte t-pain, der auch häufiger in unseren seminar-runden erwähnt wurde, macht finanziell gesehen offenbar ziemlich viel richtig.
sein alleinstellungsmerkmal „autotune“ (das in meinen augen seit kraftwerks vokoderausflügen oder roger troutmans talkbox-jams eigentlich garkeins mehr ist – spätestens aber seit daft punk komplett durch sein soltte) vermarket er seit neuem sehr geschickt in form eines itunes apps.

hier handelt es sich natürlich um ein ziemlich einzigartiges „gimmick“. allerdings kann man natürlich, gerade wenn es soundmäßig noch stärkere spezialisierungen (oder vereinfachungen) gibt, für alle möglichen musikformen hardware/software anbieten:

  • spezialanfertigungen der instrumente, die den sound des aktuellen albums „simulieren“
  • software die z.b. genau die gitarrenverzerrung des gitarristen simuliert

in meinen augen ist auch ein phänomen zu beobachten, das sich weniger auf die musik bezieht. hier geht es eher um die kleidung, die ja in jedem massentauglicherem „musiktrend“ eine rolle spielt. bisher gibt es natürlich schon immer

  • merchandise wie z.b. bandshirts
  • musiker die eigene klamottenlinien herausbringen

ich habe das gefühl, je spezieller der künstler (oder sollte ich besser entertainer sagen) sich für den moment musikalisch oder visuell präsentiert, umso besser lässt sich dann über die musik hinaus geld verdienen. als beispiel für die visuelle vermarktung an dieser stelle „die atzen“, eine gruppe von berlinern, die nach eigener aussage schlager, techno und rap kombinieren.
sie betreiben einen eigenen onlineshop, wo sie t-shirts, brillen, hosenträger und andere accesoires verkaufen. ihre konzerte werden offensichtlich zu regelmäßig zu einer großen verkleidungsparty, wo man als fan dann vermutlich mit den originalprodukten aufschlägt, bzw. sie vor ort erwerben kann … wer es aushalten kann:

im übrigen hätte ich nie gedacht, dass es eine neue schlagergeneration geben wird. ich dachte immer, das wäre in der generation über uns abgehakt gewesen …

meine these also: je spezieller die idee, der sound oder das aussehen des künstlers umso besser kann er mit „nebenprodukten“ geld verdienen.

The Future Back Then

9. Oktober 2009

In this historical video excerpt, David Vorhaus talks about two of his analogue inventions – the MANIAC analogue sequencer, and the Kaleidophon from 1979 (JeffreyPlaide @ Youtube).

CwF + RtB = $$$ ???

19. Juli 2009

Ich bin auf einen sehr interessanten Vortrag von Michael Masnick gestoßen, den ich gerne mit euch teilen möchte.
Michael Masncik stellt dabei Nine Inch Nails und deren Mastermind Trent Reznor samt seiner ständig neuen
Vermarktungsmethoden dar.

Dabei kommt Masnick immer wieder auf die Formel :
CwF + RtB = $$$

CwF = Connect With Fans
RtB = Reason To Buy

Masnick beschreibt, dass diese Art der Vermarktung und „Kundenbindung“ sowohl für kleine als auch für große Bands
funktionieren kann. Eindrucksvoll zeigt er Reznors Methoden auf, die Zahlen sprechen für sich :

Amazon erklärten 2008 NIN’s Album zum meistverkauftesten Online Album (per Download) >> obwohl das Album auch frei von der NIN Webpage geladen werden konnte
bzw. frei über Torrents (dank creative common license) legal downloadbar war…

Ist das die Zukunft der Musik (industrie) ?