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Das Videoportal Youtube hat sich nach Monaten mit der Warner Music Group über die Lizensierung von Musikvideos geeinigt. Somit sind die Videos aller  Künstler wie z. B. Madonna oder Greenday wieder auf Youtube zu sehen. Der Vertrag ist auf mehrere Jahre festgelegt.
Die Videos mussten von Google Inc’s YouTube im Dezember 2008 aus dem Portal entfernt werden. Jetzt dürfen Videos aller großen Labels (EMI Music, Universal Music, Sony Music Entertainment & Warner) wieder angeboten werden.
Laut Abendblatt.de einigte man sich darauf, dass: „YouTube künftig mehr als die Hälfte der Einnahmen aus dem verknüpften Anzeigengeschäft an Warner Music abführt.“  Konkrete Summen sind nicht genannt worden.
Es ist weiter ein Musikvideoportal namens „Vevo“ (Universal / Sony) im Gespräch, das YouTube-Technologie verwenden soll und dem Warner jetzt durch den neuen Deal jetzt beitreten könnte.

Quellen:
http://www.reuters.com/article/technologyNews/idUSTRE58R5JM20090928
http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE58T03D20090930
http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article1207893/YouTube-zeigt-wieder-Videos-von-Warner-Stars.html
http://youtube-global.blogspot.com/2009/09/warner-music-comes-back-to-youtube.html

Wie allgemein bekannt sein dürfte befindet sich der bekannte Hamburger Club nahe der Uni in der Grindelallee. Vor einiger Zeit wurde das Nebengebäude bereits abgerissen, soll nun etwa auch das geliebte Logo dran glauben müssen?

Als ich das Gerücht hörte standen mir ja fast schon die Tränen in den Augen, hatte ich in dem Club, dessen Bühne durch eine ungemein nervige aber irgendwie ja auch kultige Säule unterbrochen wird, doch so manch erinnerungswürdigen Abend verbracht.
Abgesehen von der Markthalle respektive dem MarX gibt es in ganz Hamburg keinen Club in dem ich, und sicher auch manch anderer, mehr Metal-/Rock oder Punk- Bands gesehen habe. Dabei handelte es sich sowohl um Vertreter des Hamburger Undergrounds als auch bekannte Größen von Übersee.

Fest steht, es wäre ein echter Verlust für Hamburg, wenn der immerhin schon seit 1971 „rockende“ Club verschwinden würde. Laut Aussagen der Betreiber wird das aber zum Glück noch(!) nicht der Fall sein. Momentan wird nach einem Ausweichquartier gesucht, erst dann und auch nur wenn man ihnen zusichert in den Neubau integriert zu werden, würde das Logo das Feld räumen.

Ganz beruhigen kann mich dies allerdings nicht, denn auch wenn das Logo an derselben Stelle wieder aufgebaut wird, derselbe Club wird es danach wohl nicht mehr sein. Es ist doch beispielsweise recht fraglich ob die oben bereits erwähnte Säule dann wieder die Bühne, nun, nennen wir es einmal „verzieren“ wird.

Es bleibt aber zu hoffen das der Geist des Logos erhalten bleibt und sich dort in Zukunft weiterhin große und kleine Bands die Klinke in die Hand geben!

Sony startet Abmahnwelle

24. September 2009

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Sony startet Abmahnwelle gegen einige Hip-Hop-Aktivisten wegen der Bereitstellung bzw. Verlinkung eines (inzwischen nicht mehr) frei erhältlichen Mixtapes von Dj Ron (DJ Ron & DJ Shusta “Splash! Festival Hip Hop Mixtape 2009″). Laut Represent.me soll „Unter anderem soll ein Track von Curse der Grund für die Abmahnung sein. Genaueres kann ich aber nicht sagen, da alles andere Spekulation wäre.“
Allerding schreibt Curse in seinem Twitter-Blog: „Hört mal zu ihr blitzmerker: ich Mahnhier niemanden ab, schon gar nicht homies von mir. Ich find das scheiße und abturn.“
Die Betroffenen sollen jedoch Briefe einer Hamburger Anwaltskanzlei erhalten haben, die auf Urheber-, Verlags-, Leistungsschutzrecht sowie It-Recht und Neue Medien spezialisiert ist.  Es werden Sony / Universal Music, Warner u.a. als Absender genannt.
Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer und es werden schon Vergleiche zu einem Streit eines Sportartikelherstellers mit einem Blogger gezogen, der kürzlich die Runde machte.
Da der neue Fall erst seit ca.  zwei Stunden (24.9., 12:00) im Netz kursiert muss man die  weitere
Entwicklung abwarten.
Sollten die Musikindustrie und andere an solchen Praktiken festhalten wird es sehr unangenehm für viele Blogger bzw. „Verlinker“ werden.
Man bemerke: Es wurde von der Mehrzahl der Abgemahnten „nur“ verlinkt (u.a. sogar von MTV) und das Mixtape zu dem verlinkt wurde wird seit Jahren von den oben genannten Dj’s für das Splash Festival erstellt und auch kräftig verlinkt. Wahrscheinlich erfüllt das den Tatbestand der illegalen Verbreitung von urheberrechtlich geschütztem Material, aber dieser ist ja auch in Bezug zum Internet schon seit geraumer Zeit unter Beschuss. To be continued….

Quellen:
http://twitter.com/deejayron
http://www.djron.net
http://twitter.com/Cursezeit
http://rapresent.me/sony-universal-music-mahnen-blogger-ab/
http://mixtapesammelstelle.de/2009/09/24/in-eigener-sache-abgemahnt
http://twitter.com/courtmasta
http://twitter.com/Cutcannibalz
http://www.dougegen.de/2009/09/sony-mahnt-blogs-wegen-link-ab/

Stolpere ich doch heute morgen beim herbstlichen Frühstück über eine kurze Meldung in der Hamburger Morgenpost: „Die Musikindustrie  will 2013 wieder wachsen“.  Das sind ja ganz neue Töne! Sind dann die Krise und das ewige Lamento die unendlichen Diskussionen (endlich) vorbei? Man darf gespannt sein.

Nachlesen: Hier und hier und an tausend anderen Stellen…

Google Music China

Google Music China

Ich muss zugeben, die Vorstellung, sämtliche (veröffentlichte) Musik such, find- und hörbar auf einer Website zu haben, und – besser noch – diese dort auch kostenlos und legal herunterladen zu können… das trägt in der Tat gewisse paradiesische Züge. Googles neue Musikseite in China kommt diesem Garten Eden anscheinend schon recht nahe. Leider gibt es das eine oder andere kleinere Sprachproblem, so dass unsereins diesen Serice nur schlecht austesten kann, und sowieso: der kostenlose Download funktioniert nur in China. Aber hier gibt es eine sehr interessanten und ausführlichen Artikel, der Googles chinesischen Musikservice beschreibt und der einem schon mal das Wasser in den Ohren zusammen laufen lassen kann…

Apropos: Kennt jemand Software, die chinesiche IPs emulieren kann?! 🙂

all 2gether now

2. September 2009

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Die popkomm ist tot – lang lebe die popkomm. Das mag der Zweifler angesichts dieser Nachricht denken. Allerdings ist der alternative Musikindustrie-Messe die unter dem programmatischen Namen „all 2gether now“ firmiert zumindest ein sinnvollerer und engagierterer Ansatz zuzugestehen.

Vom 16. bis zum 18. September soll in Berlin eine Zusammenkunft von Menschen aus den verschiedensten Bereichen der Musikindustrie stattfinden, um Gedanken und Meinungen über die Zukunft der Musik (hah!) und deren Vermarktung auszutauschen.

Näheres hierzu auf der nächsten Seite.

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