Ein echtes Original

27. März 2014

Der Wu-Tang Clan veröffentlicht geht mit einem Album auf Tournee, von dem es nur eine Kopie zu erwerben gibt …

wutangclanbox-600x336

Der ganze Artikel

Cumulus FM

26. August 2013

Cumulus FM

Vielleicht ein interessanter neuer Dienst für die Music Geeks/Nerds/Afficiniados unter uns und solche, die es werden wollen. Mit Wolken und alles. Wird man dann sehen. Im Moment nur auf Einaldung zugänglich. Hier gibt es eine genauere Beschreibung: http://www.hypebot.com/hypebot/2013/08/cumulusfm-releases-a-digital-music-notebook.html

Aber suchen kann man schon. Und hier das Ergebnis meiner ersten Suchanfrage:

Gefallt ma.

 

 

Es wurden ja schon verschiedene Beiträge zu diesem Thema geposted …

http://www.arte.tv/de/mit-der-fun-music-objekte-haben-eine-seele/7282782.html

Isle of Tune

20. Dezember 2010

Sim City mal ganz anders:

www.isleoftune.com

Aufbruch in neue Klangwelten?

12. Dezember 2009

Mit einer neuartigen Tastatur sollen dem Musiker mehr Klänge an die Hand gegeben werden, als es mit normalen Keyboards möglich ist. So soll es möglich werden ungewöhnliche Intervalle und Skalen zu spielen, von Oberton- zu Untertonreihen zu wechseln und additive Klangsynthese per Tastendruck zu steuern. Ein Patent dafür ist auch schon angemeldet, allerdings hat es noch keiner gebaut, und man muss sich darüber im Klaren sein, dass  hier „nur“ eine Idee für eine Tastatur vorgestellt wird; wie man den oder die dazugehörigen Klangerzeuger ansteuert müsste man sich auch noch ausdenken.

So wie ich das verstehe, wird hier mit der Tastatur kein weiterer Vorschlag zur Oktavteilung angeführt, sondern die 12 Töne pro Oktave der wohltemperierten Stimmung sollen mit 4 weiteren Tonhöhen zwischen den Tönen aufgefüllt werden. Wie das mit den Cents und der Mikrochromatik alles hinhauen soll, habe ich jetzt auch noch nicht so ganz verstanden, aber auf der Website heißt es, dass mittels Tastensystem „rechnerisch komplizierte Intervalle mit absoluter Genauigkeit hörbar“ gemacht werden, und dies eine Idee für eine neuartige Tastatur sei, die „auch für die Musikwissenschaft von großem Interesse sein dürfte…“. Tatsächlich stellt sich die Frage, ob die Ohren in unserem Kulturkreis mit feineren Intervallteilungen überhaupt etwas anfangen können.

Interessant finde ich auch die Vorstellung, additive Klangsynthese per Tastenanschlag steuern zu können. Vielleicht könnte das ja neuartig klingen, oder vielleicht würde es zu einer neuen Spielweise führen, die dann altbekannte Sounds frischer macht. Da könnte man sich doch auch einen etwas einfacheren Controller vorstellen, mit dem man während des Spielens in die Struktur der Klangsynthese eingreifen kann. Das fände ich schon spannend. Vielleicht als Effekt? Oder gibt es dass schon und klingt unspektakulär?

Nicht gerade hip, trotzdem mit Future: www.newkeyboard.de

Ich bin heute mehr oder minder zufällig über das Beatmaps Projekt von Facial Removal Service gestolpert, siehe auch hier für interessante Kommentare und Links.  Ich muss sagen, ein sehr inspirierendes Projekt, das man zur Locative Art rechnen kann, was wiederum unter Augmented Reality fällt. Also total hip…

Das Prinzip ist im Prinzip simpel und modernste Technik, die man heutzutage ja an jeder Straßenecke nachgeworfen bekommt (wenn man genügend Euro zurückwirft) macht es möglich: Nehme deine GPS-Koordinaten und bilde sie auf irgendetwas ab zum Zwecke der der Steuerung von irgendetwas. Hier: Beats & Loops, aber man kann natürlich auch alles andere nehmen.

Da kamen doch gleich Visionen bei mir auf, allerdings genau die, die Jesse Stiles und Richard Pell (und vor Ihnen auch schon andere, z.B.  AudioNomad) gehabt haben.  Vor allem sehe ich aber noch eine mögliche Verbindung mit den Situationisten, die mir gerade viel im Kopf rumspuken, und ihrer Idee von Psychogeographie und dérive, heißt: die bewusste Erfahrung (oder besser Ergehung) des urbanen Raums in seinen psychologischen Dimensionen, generell das Aus-, Um- und Neudeuten von Orten und Archtitekturen,  u. a. durch zielloses aber absichtsvolles Herumstreifen und Sich-Verirren.

Also los:  Die Stadt wird auf sich überlappende Gebiete abgebildet, die jeweils einem Musikstück entsprechen, die Überlappungen sind Cross-Fading-Zonen. Und dann nehme man ein Streaming- und GPS-fähiges device und streife durch die Stadt, gleichsam geisterhaft begleitet durch den Soundtrack, den eine unbekannte Macht (=eine konspirative musikgeographische Geheimgesellschaft o.ä.)  ausgelegt hat. Sagen wir: Elektrotracks in Wilhemsburg, Hiphop in Steilshoop, Jazz in Eimsbüttel, Schlager in Norderstedt, Klassik in der Innenstadt, Punkrock in St. Pauli… (es geht natürlich auch origneller…)

Und so ein System wäre sicherlich auch dazu geeignet, die eigene Playlist in Abhängigkeit davon, wo man sich gerade in der Stadt befindet, automatisch zu generieren.

Wer kann iPhone Apps programmieren?!

Remixer aufgepasst!

21. Oktober 2009

Habe gerade eine interessante iPhone Applikation im Netz gesehen.
Angekündigt als „the HOTT!!!-est iPhone music app since t-pain‘s autotune!“

FLYP’T

Flyp't
Flyp’t

Zunächst muss man sich Musik für diese neue Applikation im zugehörigen FLYP’T-Store online herunterladen und auf dem iPhone speichern. Diese Titel kann man während des Abspielens remixen und eine eigene Version erstellen. Musikbearbeitung erscheint hier eben so intuitiv, wie mit Ableton’s LIVE, dem Serato Scratch, der Akai MPC oder dem Pioneer CDJ-2000, aber sehr abgespeckt. Mit wenigen Tastendrucken ist man in Lage Musik-Samples einzuspielen und zu manipulieren.  In dem Promotion-Video klingt das auch alles so, als ob das Programm das gewollte Timing erkennt. Der so entstandene Remix kann auf dem iPhone gespeichert werden. Wenn man die Bearbeitung für so gelungen hält, dass man sie vorzeigen möchte, geht das auch, indem man sie auf der FLYP’T-Seite veröffentlicht. In wie weit die Ergebnisse sich für die öffentliche Wiedergabe in einem Klub eignen ist im Video nicht hörbar. Auch ist unklar, ob eigene Produktionen geladen und verwendet werden können. Als Spielerei für unterwegs ist Flyp’t wohl ganz nett, aber die Musik und den Umgang mit ihr wird wohl nicht revolutioniert.

Angeblich sollen alle grossen Musikfirmen mit an Board dieses Projektes sein, sodass es erst einmal einen Grundstock zum Remixen geben wird. Veröffentlichungstermin soll der 26. Oktober sein. Die App soll $1,99 kosten und Musik gibt’s für $0,99 das Stück.
Die Klangqualität des Videos ist leider schlecht, aber man bekommt einen Eindruck, was mit dieser App möglich ist.

Quellen:
http://www.flypt.net/
http://www.datzhott.com/2009/10/21/the-flyp%E2%80%99t-remix-iphone-app/
http://globalgrind.com/content/1077986/THE-FLYPT-REMIX-IPHONE-APP/

Grafik:
http://www.flypt.net/grafika/bg.jpg