Sound On Intuition

23. August 2013

Ein anhaltender Trend…. ? (Mehr: zum Video http://owow.be/)

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Zukunft des Punks?

5. Februar 2010

Anti Gema Petition

11. Juli 2009

Beim Versuch mich etwas vom Lernen abzulenken, bin ich auf das hier gestoßen:

Freitag endet die Frist einer Online-Petition gegen die Gema. Fast 100.000 Menschen haben schon unterzeichnet, sie fordern, das Handeln der Gema zu prüfen.

Initiert wurde das Ganze von Monika Bestle, Kulturhauschefin aus Sonthofen.

Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge beschließen…dass das Handeln der GEMA auf ihre Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz, Vereinsgesetz und Urheberrecht überprüft wird und eine umfassende Reformierung der GEMA in Hinblick auf die Berechnungsgrundlagen für Kleinveranstalter, die Tantiemenberechung für die GEMA-Mitglieder, Vereinfachung der Geschäftsbedingungen, Transparenz und Änderung der Inkasso-Modalitäten vorgenommen wird.

Begründung
Das Ziel dieser Petition ist nicht die Abschaffung der GEMA, denn geistiges Gut ist schützenswert und die Künstler, sprich die GEMA-Mitglieder und Mitglieder anderer Verwertungsgesellschaften sollen zu ihrem Recht kommen.
Leider werden die GEMA-GESETZE weder der Musik im Allgemeinen und schon gar nicht der großen Mehrheit ihrer eigenen Mitglieder gerecht.

Zur Gebührenberechnung für Kleinveranstalter legt die GEMA folgende drei Punkte zu Grunde: Raumgröße, Höhe des Eintrittgeldes und GEMA-Pflicht für die gesamte Veranstaltung ab einem GEMA-pflichtigen Musikstück. Die durchweg zu hohen Gebühren zwingen Kleinveranstalter die Anzahl der Konzerte zu reduzieren. Viele veranstalten gar keine Konzerte mehr.

Dem gegenüber werden die Künstler-Tantiemen nach dem so genannten, hochkomplizierten Pro-Verfahren berechnet und der Hauptanteil der GEMA-Einnahmen landen in einem so genannten „großen Topf“.
Auch viele Künstler sind deshalb in ihrer Existenz bedroht:  zu wenig Auftrittsmöglichkeiten und zu geringe Tantiemen.

Auf Grund der so genannten „GEMA-Vermutung“ verpflichtet die GEMA die Veranstalter auch urheberrechtlich ungeschütztes Material zu melden, was mit einem erheblichen Arbeitsaufwand verbunden ist. Wenn ein Konzert nicht gemeldet wird, erhebt die GEMA eine so genannte Recherche-Gebühr von 100 % der festgelegten GEMA-Gebühren ohne vorherige Mahnung und ohne Kenntnis, ob GEMA-pflichtige Werke aufgeführt und ob dieses Konzert überhaupt stattgefunden hat.

All diese Probleme belasten die deutschlandweite Life-Kultur.
Die GEMA wird zunehmend vom „Kultur-Schützer“ zum „Kultur-Vernichter“.

(was mach ich wohl genau jezt in 10 Jahren??? – naja – es könnte z.B. so aussehen:)

Samstag, 22.7.2019 – 23:21 Uhr

Ich bin vollkommen durchgeschwitzt. Die Show war anstrengend – ich bin halt auch nicht mehr der jüngste! Dabei hält es einen doch recht fit jeden Abend auf der Bühne den Clown zu machen, zumindest körperlich.

Geistig bin ich erschöpft. Immer kurz vorm Burnout … jeden Tag eine andere Stadt, doch davon sieht man nicht viel. Man hängt die meiste Zeit im Tourbus um rechtzeitig auf der nächsten Bühne anzukommen – Touren ist öde und langweilig – nur der Gig selber ist immer noch etwas besonderes. Dafür leben wir.

Sicherlich, das ging den Bands vor 10 Jahren auch schon so. Doch damals war der Druck noch nicht ganz so groß.

Seit die Musikindustrie sich selbst den Todesstoß versetzte ist aber die Tour (fast) die einzige Möglichkeit mit der Musik noch Geld zu verdienen.

Touren und Merch,- die Alben die man produziert sind reine Werbung.

Merch wird man auf Tour noch am besten los. Aufgekratzt vom Konzert kaufen die Kids halt am ehesten Shirts, Caps und was sonst so angeboten wird.

Die echten Nostalgiker unter ihnen nehmen auch mal unser neustes Album mit.

Tja ich vermisse die guten alten CDs (oder gar LPs!)- mit den neuen Tonträgern konnte ich mich nie so recht anfreunden. Diese ganzen „Chipheads“ sind mir auch nicht geheuer – sich mit 16 eine Datenbuchse in die Schläfe pflanzen? Musik direkt digital in das Gehirn laden? Das überlasse ich lieber der „Jugend von heute“.

Wenigsten die Hallen und Clubs in denen wir spielen haben sich in all den Jahren kaum geändert.

Ein Prinzip das heute genauso gut funktioniert wie früher. Ein paar Typen machen auf der Bühne Zirkus, und die Kids davor…. das ist der eigentliche Spaß. Wie ich schon sagte: dafür leben wir.