Die Blogrebellen berichten in einem aktuellen Blogbeitrag über neue algorithmische Maßnahmen bei den großen Streamingdiensten wie Spotify und iTunes(Radio), die den Loudness War zwar vielleicht nicht beenden, aber doch nachhaltig beeinflussen könnten. Die Kernidee ist, die Lautheit der Stücke in einem Stream automatisch angleichen – wohl um für Homogenität zu sorgen, was ja jeder gute DJ so tun würde. Die passiert allerdings auf einem eher niedrigen totalen Lautheits-Niveau, was dazu führt, dass hochkomprimierte Stücke ihren scheinbaren Vorteil verlieren und im Vergleich zu Musik, die eher dynamisch gemischt sind, in puncto subjektiver Qualität schlechter dastehen. Aufgrund der Marktmarkt der großen Streamingdienste und Internetradios könnte dies also zu einem Umdenken der Produzenten führen, so der Mastering-Guru Bob Katz, der ein Ende des Loudness-Wars für Mitte 2014 prophezeit