Sound On Intuition

23. August 2013

Ein anhaltender Trend…. ? (Mehr: zum Video http://owow.be/)

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Gema Debatte reloaded

27. Februar 2013

So langsam fragt man sich wirklich, was in deren Köpfen los ist? Den ganzen Artikel braucht man an sich nicht zu lesen, das reicht:

Reindlmeier: Sofern Sie eine Datei innerhalb eines Datenträgers von einem Verzeichnis in ein anderes verschieben, handelt es sich nicht um eine Vervielfältigung. Wie Sie richtig feststellen, wird lediglich der File-Index, also die Adresse, an der sich die Datei befindet, geändert.

Debug: Ist also, wer, sagen wir mal aus Platzmangel, legal gekaufte Dateien vom eigenen Rechner löscht, auf eine externe Festplatte kopiert, für den DJ-Abend dann von der externen Festplatte löscht und wieder auf den eigenen Rechner kopiert, d.h. zu keinem Zeitpunkt mehr als eine Instanz von einem File hat, in der Pflicht diese Tracks zu lizensieren, oder nicht?

Reindlmeier: Sofern Sie die legal erworbene Datei auf eine externe Festplatte überspielen, handelt es sich um eine Vervielfältigung. So weit, so gut. Verwenden Sie nun aber die externe Festplatte zur öffentlichen Wiedergabe, müssen Sie diese Vervielfältigung zum Zwecke der öffentlichen Wiedergabe lizenzieren, also dafür bezahlen.“

http://de-bug.de/medien/archives/welche-djs-mussen-gema-zahlen.html

Gefunden in einem interessanten Blogbeitrag bei Wire über Musik und künstliche Intelligenz.

hier geht’s um die zukünftige dj-technik, den tod des vinyls und wie sich alles so in den letzten jahren entwickelt hat – interessant:

http://www.djtechtools.com/2010/04/14/tiefschwarz-interview-the-death-of-vinyl-and-big-labels/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+djtechtools+%28djtechtools.com%29&utm_content=Google+Reader

Zukunft des Punks?

5. Februar 2010

Anti Gema Petition

11. Juli 2009

Beim Versuch mich etwas vom Lernen abzulenken, bin ich auf das hier gestoßen:

Freitag endet die Frist einer Online-Petition gegen die Gema. Fast 100.000 Menschen haben schon unterzeichnet, sie fordern, das Handeln der Gema zu prüfen.

Initiert wurde das Ganze von Monika Bestle, Kulturhauschefin aus Sonthofen.

Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge beschließen…dass das Handeln der GEMA auf ihre Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz, Vereinsgesetz und Urheberrecht überprüft wird und eine umfassende Reformierung der GEMA in Hinblick auf die Berechnungsgrundlagen für Kleinveranstalter, die Tantiemenberechung für die GEMA-Mitglieder, Vereinfachung der Geschäftsbedingungen, Transparenz und Änderung der Inkasso-Modalitäten vorgenommen wird.

Begründung
Das Ziel dieser Petition ist nicht die Abschaffung der GEMA, denn geistiges Gut ist schützenswert und die Künstler, sprich die GEMA-Mitglieder und Mitglieder anderer Verwertungsgesellschaften sollen zu ihrem Recht kommen.
Leider werden die GEMA-GESETZE weder der Musik im Allgemeinen und schon gar nicht der großen Mehrheit ihrer eigenen Mitglieder gerecht.

Zur Gebührenberechnung für Kleinveranstalter legt die GEMA folgende drei Punkte zu Grunde: Raumgröße, Höhe des Eintrittgeldes und GEMA-Pflicht für die gesamte Veranstaltung ab einem GEMA-pflichtigen Musikstück. Die durchweg zu hohen Gebühren zwingen Kleinveranstalter die Anzahl der Konzerte zu reduzieren. Viele veranstalten gar keine Konzerte mehr.

Dem gegenüber werden die Künstler-Tantiemen nach dem so genannten, hochkomplizierten Pro-Verfahren berechnet und der Hauptanteil der GEMA-Einnahmen landen in einem so genannten „großen Topf“.
Auch viele Künstler sind deshalb in ihrer Existenz bedroht:  zu wenig Auftrittsmöglichkeiten und zu geringe Tantiemen.

Auf Grund der so genannten „GEMA-Vermutung“ verpflichtet die GEMA die Veranstalter auch urheberrechtlich ungeschütztes Material zu melden, was mit einem erheblichen Arbeitsaufwand verbunden ist. Wenn ein Konzert nicht gemeldet wird, erhebt die GEMA eine so genannte Recherche-Gebühr von 100 % der festgelegten GEMA-Gebühren ohne vorherige Mahnung und ohne Kenntnis, ob GEMA-pflichtige Werke aufgeführt und ob dieses Konzert überhaupt stattgefunden hat.

All diese Probleme belasten die deutschlandweite Life-Kultur.
Die GEMA wird zunehmend vom „Kultur-Schützer“ zum „Kultur-Vernichter“.

Für diejenigen aktiven Musiker, die die harte Realität des tourenden Musikers interessiert (und evtl. diese auch für sich als Ziel setzt), sei hiermit auf einen interessanten Forenbeitrag bei Ultimate-Metal.com hingewiesen, indem u.a. von Clawfinger Gitarrist über die Frustration und Aussichtlosigkeit des derzeitigen „Einnahmen und Überlebenskampfes“ kreativer Musiker gesprochen und auch ein wenig philosphiert wird. Wie verdient heute ein Künstler noch Geld ?

Und hier der link >> Ultimate Metal Forum Beitrag

Wer keine Lust hat, alles zu lesen (obwohl ich das schon empfehle), kurz ein paar Kostproben über die dort stattfindende Diskussion:

– I have always heard that merchandise sales is a large part of income from TOURING…but I cannot imagine that merchandise sales is more important than album sales. Am I mistaken? If a band was so great at selling merchandise, it seems they would be better suited to have their own clothing line at JCPenney’s instead of selling albums.

– Bands sell their hoodies more then 40$. Their albums are sold less then 20$.  Hoodies are not very expensive to make. Albums are very expensive to make.

– Cd’s sales are pretty crappy income from my own experience and from what I hear as well. I remember my friend going to Namm and talking to other pros and how poor they are. Don’t forget to add in costs when making calculations. Put it this way, lets say you make 20% of CD sales at 10 bucks a pop, that’s 2 dollars per CD. Now lets say you got a $8,000 recording advance. You’d have to sell 4,000 units just to break even. Now lets say are lucky and you have 10,000 fans but only a quarter of them decide to buy the CD and the others decide to rip it. Now you owe the record label $3,000 and are in risk of being dropped from the label entirely

– Jocke von Clawfinger, einem wirklichen „Pro“: It’s only a few bands that make their money from the merch. Merch is NOT more important than the CD sales. All touring we do, turns out to be a break-even deal. The merch is some sugar on top, in my experience. Tou basically need a daytime job to be able to pay the rent, and to be able to make money on touring, you’d have to tour all the time. It’s a moment 22 for us, since we don’t sell loads of albums, and we’ve got families with kids that don’t really appreciate when you’re away for a month, but make 25% of the money she does. Tell the other forum to just shut up. They’re wrong. Short version: 2% of all bands sell enough CD’s. 2% of all bands sell the amount of merchandise to make serious money. Guess who those 2% are. The rest struggles, have part time jobs and so on.

Im Ganzen ist dort eine wirklich realitätsnahe Diskussion aufgekommen, sehr interessant, wie ich finde !