Die Musikindustrie sollte sich über illegale Downloads freuen!

20. Juni 2009

Die Popkomm fällt aus. Schuld sind natürlich die Musikpiraten!
Unzählige Milliarden Verluste beklagt die Musikindustrie  und begründet sie (unter anderen) mit den illegalen Downloads im Internet. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus:
Probehören im Netz, also illegal downloaden und dann, wenn es einen gefällt, legal kaufen. Eine, wie ich glaube, weit verbreitete Praxis.
Eine norwegische Studie belegt:
Musikpiraten sind die größte Kundengruppe der legalen Download-Plattformen. Ihre Bereitschaft, für Musik zu bezahlen, sei zehnmal(!) höher als die derjenigen, die nicht in P2P-Tauschbörsen aktiv sind.
Außerdem zeigt die Studie: Wer illegal Musik aus dem Netz lädt, kauft im vergleich zu anderen auch mehr echte CD’s.
Schon 2006 zeigte eine kanadische Studie, dass die Nutzer von P2P-Plattformen mehr bezahlen, als die Plattenfirmen zugeben wollen. Rund 70 Prozent der Befragten gaben an, Musik gekauft zu haben, nachdem sie sie illegal heruntergeladen hatten.
Vielleicht ein wenig hoch die 70%, aber das Prinzip stimmt.

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